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Immobilie als Anlage - Objekt
Zustand
Ein weiterer wichtiger Punkt bei Immobilien ist natürlich der
Zustand. Es bringt wenig in einer Toplage eine günstige Immobilie
zu erweben, wenn das nötige Geld für die Sanierung nicht
vorhanden ist. Es ist immer zu empfehlen, einen Gutachter zum zweiten
Besichtigungstermin zu engagieren. Dieser kann mit seinem Gutachten
evtl. vor einem Desaster schützen. Ein Gutachter ist in der Regel
recht günstig zu haben, wenn man auf das schriftliche Gutachten
verzichtet.
Empfehlenswert ist bei ganzen Objekten, den ersten Termin selbst
durchzuführen und wenn dieser Termin dann befriedigend ist, sollte
ein zweiter Termin mit dem Gutachter stattfinden. Wenn dieser dann
Mängel findet, wäre ein dritter Termin mit dem Fachmann
(Dachdecker etc.) sehr zu empfehlen, damit die Kosten geschätzt
werden können.
Bei Eigentumswohnungen gilt es natürlich ähnlich, allerdings
nicht im ganzen Umfang. Grund ist hier die Mehrzahl an Eigentümern,
die grundsätzlich über einen gemeinsamen Verwalter
regelmäßige Renovierungen oder Sanierungen durchgeführt haben.
Bei Eigentumswohnungen ist verstärkt auf den Zustand der Wohnung zu
schauen, damit die Wohnung schnell wieder vermietet werden kann oder der Mieter
keine Mietminderung durchführt.
Ratschlag:
Gutachter zum zweiten Termin engagieren, damit evtl. Schäden oder
Sanierungen aufgedeckt werden. Hierzu ist ein Fachmann dringend
notwendig.
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Preis
Grundsätzlich gilt, wer günstig einkauft hat schon mal etwas
richtig gemacht. Jetzt ist die Frage, was ist günstig. Dies
hängt von der Lage, dem Zustand und natürlich der Größe
ab. Preise ergeben sich natürlich immer nach dem Prinzip Angebot und
Nachfrage. Oder, je unerfahrener und naiver der Käufer, je teurer.
Dies wäre natürlich schlecht. Wichtig ist, das jeder Preis
verhandelbar ist und es ist ohne weiteres in der Regel 10 % Spielraum.
Es gibt in jedem Ort eine so genannte Grundstücks-Preiskarte (oft
von der LBS oder ähnliches) oder es gibt die Möglichkeit
über den Gutachterausschuss. Denn jedes verkaufte Objekt wird dort
freiwillig, aber offizieller natur gemeldet. Bei der LBS gibt es dann
weiter eine Immobilien-Preiskarte, welche ungefähre m² Preise
ausweist. Dies sind allerdings nur Richtwerte, da es von sehr vielen
Faktoren abhängt.
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Wer eine Immobilie als Anlage erwerben möchte,
sollte für sich auf die Rendite achten. Optimal ist es, wenn die
Mieterträge die mtl. Darlehenskosten decken.
Wichtig sind die Nebenkosten (
Notar,
Makler,
Grunderwerbsteuer)
die immer
anfallen und zusätzlich aufgebracht werden müssen.
Ratschlag:
Optimaler Preis wäre, wenn die Mieterträge die Darlehenskosten
decken. Wenn mtl. zur Miete noch einige Hundert € zugelegt werden
muss, dann wäre das erstmal eine nicht so gut Anlage
(unberücksichtigt der Wertsteigerung).
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